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Das Mineralienmuseum Reithmeier in der Färberstraße in Schwarzenbach wurde erstmals zum Frühjahrsmarkt am 8. April 2001 eröffnet und zuletzt bis 2022 von Frau Heinrich betreut. Zum 25-jährigen Jubiläum ist es nun wieder so weit: Das Museum öffnet erneut zum Frühjahrsmarkt am 19. April 2026 von 12 bis 15 Uhr auf Initiative von Bürgermeister Hans-Peter Baumann seine Pforten.

Künftig ist das Mineralienmuseum von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Zusätzlich kann es zu besonderen Anlässen wie dem Wiesen- oder Altstadtfest, den Märkten oder dem Kreisgartentag am 17. Mai besucht werden.

Die Betreuung des Museums übernehmen künftig Rosemarie und Georg Loth sowie Joana Polednia und Filippe Ferreira – allesamt Geologinnen und Geologen aus Schwarzenbach.

„Ich freue mich, dass sich zwei Ehepaare dem Museum annehmen, die als Geologen beim Landesamt in Hof zudem auch noch Profis sind und den Besuchern abwechselnd für Informationen zur Verfügung stehen“, so Bürgermeister Hans-Peter Baumann.

Einzigartige Mineralienbilder im Mittelpunkt

Eine besondere Attraktion sind die von Hans Reithmeier gefertigten Bilder aus Mineralien. Im Eingangsbereich sind filigrane Blumenarrangements zu sehen, im Obergeschoss unter anderem ein eindrucksvolles Auerhahn-Motiv. Diese Kunstwerke wurden nun stärker in den Mittelpunkt der Ausstellung gerückt.

Für seine Arbeiten sammelte Hans Reithmeier auf zahlreichen Wanderungen gemeinsam mit seiner Frau Anni verschiedenste Mineralien. Diese wurden sorgfältig von Hand zerkleinert, nach Farben und Körnungen sortiert und anschließend mit großer Geduld – teils unter der Lupe – auf Holzplatten arrangiert. Für die Farbgebung kamen unter anderem Serpentin (Grün), Jaspis (Rot) und Quarz (Weiß) zum Einsatz. So entstanden in aufwendiger Handarbeit beeindruckende Mineralienbilder.

Neuordnung und spannende Einblicke

Auch die Ausstellung selbst wurde überarbeitet: Drei Vitrinen im Erdgeschoss sind nun nach Regionen neu geordnet. In einer weiteren Tischvitrine werden die verschiedenen Schwarzenbacher Gesteine sowie deren frühere Verwendung anschaulich erklärt.

Die übrigen Vitrinen im Erd- und Obergeschoss werden schrittweise überarbeitet und mit zusätzlichen Erläuterungen ergänzt – ein Besuch lohnt sich also immer wieder aufs Neue.

Überzeugen Sie sich selbst – Schwarzenbach ist steinreich!

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