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Am 24. Juni stand Hallerstein ganz im Zeichen des Bundesentscheids im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Nach dem Gewinn der Goldmedaille auf Landesebene vertritt das Dorf den Freistaat Bayern nun auf Bundesebene – und präsentierte sich der Bewertungskommission mit großem Engagement, viel Herzblut und starkem Zusammenhalt.

Zu Beginn des Jurybesuchs begrüßten Erster Bürgermeister Michael Haas und Landrat Dr. Oliver Bär die neunköpfige Bundesbewertungskommission in Hallerstein. Beide nahmen im Anschluss auch am Rundgang durch das Dorf teil und konnten sich gemeinsam mit der Jury ein Bild von den vielfältigen Projekten und der besonderen Dorfgemeinschaft machen.

Während des rund dreistündigen Rundgangs stellte die Hallersteiner Dorfgemeinschaft an insgesamt 14 Stationen ihr Vereinsleben, ihre Entwicklung und zahlreiche Zukunftsprojekte vor. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem das große ehrenamtliche Engagement, der außergewöhnliche Zusammenhalt im Ort sowie viele Ideen und Maßnahmen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Dorfes.

Parallel dazu erkundeten zwei Mitglieder der Kommission auf einer Außenrunde weitere Besonderheiten rund um Hallerstein. Dabei wurden unter anderem die Aktivitäten der örtlichen Landwirtschaft sowie das neue „Grüne Klassenzimmer“ des Fichtelgebirgsvereins vorgestellt.

Die Jurymitglieder zeigten sich beeindruckt von der Vielzahl an Projekten, dem hohen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der gelebten Dorfgemeinschaft. In Hallerstein wurde deutlich, wie viel durch Eigeninitiative, Ehrenamt und gemeinsames Handeln entstehen kann.

Der Besuch der Bundesjury bildete zugleich den Höhepunkt monatelanger Vorbereitungen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer hatten in den vergangenen Wochen und Monaten viele Arbeitsstunden investiert, um Hallerstein bestmöglich zu präsentieren.

Nun heißt es Daumen drücken: Die offizielle Bekanntgabe der Bundessieger wird am 1. Juli erwartet. Nicht nur Hallerstein, sondern die gesamte Stadt Schwarzenbach an der Saale fiebert dem Ergebnis entgegen. Die Hoffnung auf eine Goldmedaille auf Bundesebene lebt.

Bildquelle: BMLEH/Photothek

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