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Winterwonderland in Schwarzenbach an der Saale und der Umgebung – das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite sind die hohen Anforderungen an den Winterdienst, die sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern als auch von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes zu leisten sind. Besonders herausfordernd wird dies, wenn innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schneefälle auftreten – so wie in den vergangenen Tagen.

Bürgermeister Hans-Peter Baumann nimmt dies zum Anlass, sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern des Bauhofes für ihren engagierten Einsatz im Winterdienst zu bedanken.


Einsatz nahezu rund um die Uhr

Aufgrund der starken Schneefälle am Freitag und Samstag der vergangenen Woche wurden die Schichtzeiten kurzfristig angepasst. So konnte an beiden Tagen ein durchgehender Einsatz des Bauhofes von etwa 03:30 Uhr bis 21:00 Uhr sichergestellt werden.

Üblicherweise sind im Winterdienst zwei Großfahrzeuge sowie zwei Kleinfahrzeuge im Einsatz, ergänzt durch Fußtrupps. Aufgrund der angekündigten Schneemengen wurde jedoch vorsorglich ein drittes Großfahrzeug für den Räumdienst vorbereitet und eingesetzt. Zusätzlich unterstützten externe Dienstleister den Winterdienst in den Ortsteilen Martinlamitz und Hallerstein.


Hoher Salzverbrauch – gute Vorsorge

„So viel Salz wie in den letzten Tagen haben wir seit Jahren nicht mehr eingesetzt“,
berichtet Bauhofleiter Dieter Wunderlich.

Um auch für extreme Situationen gut gerüstet zu sein, wurde vor einigen Jahren ein Salzlager im Bereich der Lohbachstraße errichtet. Dadurch kann die Stadt Streusalz zu günstigen Sommerpreisen bevorraten und ist nicht auf kurzfristige Lieferungen während der Wintersaison angewiesen. Engpässe wie in früheren Jahren können so vermieden werden.


Räumprioritäten und wichtige Hinweise

Dass die Wohngebiete am Sonntag nicht geräumt wurden, lag unter anderem daran, dass insbesondere an Wochenenden viele Fahrzeuge entlang der Straßen parken. Die Räumung dieser Bereiche erfolgt daher in der Regel unter der Woche – selbstverständlich abhängig davon, ob weitere Schneefälle zunächst die bevorzugte Räumung von Hauptstraßen erforderlich machen.

Grundsätzlich gilt folgende Priorisierung im Winterdienst:

  • Hauptstraßen
  • Steigungen
  • Zufahrten zu Kindertagesstätten und Schulen
  • Wohngebiete (nachrangig, je nach Kapazität)

Die Stadtverwaltung weist zudem darauf hin, dass das Ablagern von Schnee auf der Straße nicht zulässig ist. Insbesondere im Bereich der Hofer Straße kam es in den vergangenen Tagen dadurch zu vermeidbarer Matschbildung.


Dank an die Bürgerschaft

Ein besonderer Dank gilt auch den Schwarzenbacher Bürgerinnen und Bürgern, die ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen zuverlässig nachkommen. Viele waren in den vergangenen Tagen deutlich öfter als nur einmal täglich im Einsatz.


Gut aufgestellt für den Winter

Der Bauhof ist sowohl personell als auch technisch – mit Einsatzfahrzeugen und Salzlager – besser aufgestellt als jemals zuvor. Auch die Vergabe von zwei Räumbereichen an externe Dienstleister trägt zu einem effektiven Winterdienst bei.

In den vergangenen Jahren verringerte sich lediglich der Einsatz von Schneefangzäunen, da diese zuletzt nicht mehr benötigt wurden. In exponierten Lagen werden Schneefangzäune durch die Stadt jedoch weiterhin aufgestellt.


„Mit gegenseitiger Rücksichtnahme kommt man im Leben weiter.
Dies gilt auch und gerade dann, wenn der Winter sich einmal wieder zeigt.“

Bürgermeister Hans-Peter Baumann

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