Freiwillige Feuerwehr Albertsreuth - Götzmannsgrün

 

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  Leistungsprüfung bestanden

20.07.2007


Erstmals "Gold/Rot" für zwei aktive Frauen

Was im Dezember 1996 begann fand kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Albertsreuth-Götzmannsgrün einen glanzvollen Höhepunkt. Damals traten mit Susanne Strößner und Christa Herdegen erstmals zwei Mädels in den aktiven Feuerwehrdienst der Wehr ein. Fast 11 Jahre später konnten bei der durchgeführten Leistungsprüfung „Wasser“ die beiden ersten Frauen in der Wehr die Endstufe Gold/Rot (Stufe 6) erreichen.

Die nach den Richtlinien vom April 2007 abgenommene Leistungsprüfung der Variante II (Außenangriff mit der Wasserentnahmestelle Löschwasserteich) brachte für die Aktiven doch einige Veränderungen mit sich, die erst nach einigen Übungseinheiten saßen.

Das Leistungsabzeichen der Stufe 5 (Gold/Grün) bekam Mario Schaller ausgehändigt. Sebastian Schaller konnte die Leistungsstufe 3 (Gold) und Dominic Raithel die Leistungsstufe 2 (Silber) erreichen. Über ihr erstes Leistungsabzeichen (Stufe 1 in Bronze) freuten sich die Feuerwehranwärter Michael Köppel, Matthias Schaller, Benedikt Popp sowie die Feuerwehranwärterin Simone Kießling. Als Gruppenführer fungierte Ehrenkommandant Alfred Schaller.

Kommandant Gerald Hick lobte im Anschluss die gezeigten Leistungen seiner Gruppen. Auch die eingeteilten Schiedsrichter, Kreismeister Gerhard Schmidt aus Oberkotzau und Kreisbrandmeister Wolfgang Bessert (Sparneck) waren erfreut über Jugendarbeit in der Wehr und lobten besonders den Einsatz der drei Kameradinnen. Als Zeitnehmer fungierte unser Feuerwehrkamerad Helmut Schaller, da aufgrund eines zeitgleichen Brandeinsatzes der dritte Schiedsrichter nicht antreten konnte.

Die Leistungsprüfung „Wasser“ wird in Bayern seit 1959 abgenommen. In den Jahren 1963, 1966, 1974, 2000 und zuletzt 2007 fanden mehr oder weniger große Änderungen am Modus statt. Das Ziel der Leistungsprüfung, dass bis heute seine Gültigkeit hat, ist nicht die „Rekordzeit“ sondern die Leistung der Gruppe, welche sich aus der Zeit und der Arbeit zusammensetzt. Die Gruppe muss schnell, aber geordnet und fehlerfrei arbeiten. Unter dem Kommandanten Alfred Opel erreichte die erste Gruppe der Albertsreuth-Götzmannsgrüner Wehr im Jahre 1967 das bronzene Leistungsabzeichen. Unter Kommandant Alfred Schaller wurde die Leistungsprüfung seit 1972 im zweijährigen Abstand wiederholt, was bis heute zur festen Ausbildung der Wehrmänner gehört.

Von den 29 aktiven Feuerwehrkameraden haben nun 19 die Endstufe Gold/Rot erreicht. Je ein Kamerad kam bisher bis zum Abzeichen Gold/Grün, Gold/Blau, Gold und Silber. Mit dem bronzenen Abzeichen können sich fünf Kameraden schmücken. Das ein Feuerwehranwärter noch kein Leistungsabzeichen abgelegt hat, liegt ganz einfach in seinem Alter – man muß mindestens 16 Jahre alt für das erste Leistungsabzeichen sein
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