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Erstmals "Gold/Rot" für zwei aktive Frauen
Was im Dezember 1996 begann fand
kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr
Albertsreuth-Götzmannsgrün einen glanzvollen Höhepunkt.
Damals traten mit Susanne Strößner und Christa Herdegen
erstmals zwei Mädels in den aktiven Feuerwehrdienst der Wehr
ein. Fast 11 Jahre später konnten bei der durchgeführten
Leistungsprüfung „Wasser“ die beiden ersten Frauen in der
Wehr die Endstufe Gold/Rot (Stufe 6) erreichen.
Die nach den Richtlinien vom April 2007
abgenommene Leistungsprüfung der Variante II (Außenangriff
mit der Wasserentnahmestelle Löschwasserteich) brachte für
die Aktiven doch einige Veränderungen mit sich, die erst nach
einigen Übungseinheiten saßen.
Das Leistungsabzeichen der Stufe 5
(Gold/Grün) bekam Mario Schaller ausgehändigt. Sebastian
Schaller konnte die Leistungsstufe 3 (Gold) und Dominic Raithel die
Leistungsstufe 2 (Silber) erreichen. Über ihr erstes
Leistungsabzeichen (Stufe 1 in Bronze) freuten sich die
Feuerwehranwärter Michael Köppel, Matthias Schaller,
Benedikt Popp sowie die Feuerwehranwärterin Simone Kießling.
Als Gruppenführer fungierte Ehrenkommandant Alfred Schaller.
Kommandant Gerald Hick lobte im
Anschluss die gezeigten Leistungen seiner Gruppen. Auch die
eingeteilten Schiedsrichter, Kreismeister Gerhard Schmidt aus
Oberkotzau und Kreisbrandmeister Wolfgang Bessert (Sparneck) waren
erfreut über Jugendarbeit in der Wehr und lobten besonders den
Einsatz der drei Kameradinnen. Als Zeitnehmer fungierte unser
Feuerwehrkamerad Helmut Schaller, da aufgrund eines zeitgleichen
Brandeinsatzes der dritte Schiedsrichter nicht antreten konnte.
Die Leistungsprüfung „Wasser“
wird in Bayern seit 1959 abgenommen. In den Jahren 1963, 1966, 1974,
2000 und zuletzt 2007 fanden mehr oder weniger große Änderungen
am Modus statt. Das Ziel der Leistungsprüfung, dass bis heute
seine Gültigkeit hat, ist nicht die „Rekordzeit“ sondern die
Leistung der Gruppe, welche sich aus der Zeit und der Arbeit
zusammensetzt. Die Gruppe muss schnell, aber geordnet und fehlerfrei
arbeiten. Unter dem Kommandanten Alfred Opel erreichte die erste
Gruppe der Albertsreuth-Götzmannsgrüner Wehr im Jahre 1967
das bronzene Leistungsabzeichen. Unter Kommandant Alfred Schaller
wurde die Leistungsprüfung seit 1972 im zweijährigen
Abstand wiederholt, was bis heute zur festen Ausbildung der
Wehrmänner gehört.
Von den 29 aktiven Feuerwehrkameraden
haben nun 19 die Endstufe Gold/Rot erreicht. Je ein Kamerad kam
bisher bis zum Abzeichen Gold/Grün, Gold/Blau, Gold und Silber.
Mit dem bronzenen Abzeichen können sich fünf Kameraden
schmücken. Das ein Feuerwehranwärter noch kein
Leistungsabzeichen abgelegt hat, liegt ganz einfach in seinem Alter –
man muß mindestens 16 Jahre alt für das erste
Leistungsabzeichen sein.
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